Wie funktioniert die digitale Essensausgabe mit QR-Code oder Chip?

In Kindergärten und kleinen Einrichtungen reicht meist eine Namensliste aller Essensteilnehmer. In größeren Einrichtungen sowie im Mensakontext ist die Prüfung über eine Namensliste sowohl aufwendig als auch fehleranfällig. Die digitale Essensausgabe zeigt Ihnen schnell und zuverlässig, welches Essen vorbestellt wurde und ob ein Essensteilnehmer zur Ausgabe berechtigt ist. Dabei unterstützt Onbeo zwei Standards: QR-Code und RFID.

symbol zeigt, ob bestellung vorhanden ist oder nicht

Was zeichnet eine digitale Essensausgabe aus?

Die digitale Essensausgabe bzw. das digitale Ausgabemanagement umfasst die Dokumentation der Ausgabe mit technischen Hilfsmitteln. Dabei wird der Ausgabeprozess mit den Bestellungen aus dem Onbeo System verknüpft. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für die Essensausgabe verantwortlich sind, können so auf einen Blick erkennen, wer welches Essen bekommt.

Während der Ausgabe steht eine Echtzeitübersicht zur Verfügung, bei der erledigte und noch ausstehende Portionen gegenübergestellt werden. Als Essensanbieter können Sie diese Daten nutzen, um die Portionierung zu planen. Dabei zeigt Ihnen unser Reporting Stoßzeiten, Leerlaufzeiten und mehr wertvolle Hinweise, die Sie für die Personaleinsatzplanung nutzen können. Die digital Ausgabe erfüllt Anforderungen an Datenschutz, da keine öffentlichen Listen mit personenbezogenen Daten herumliegen. Zudem lässt sich über unser Rollenkonzept sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zugriff erhalten.

Essensausgabe mit QR-Code

Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen QR-Code, digital auf einem Smartphone oder ausgedruckt auf Papier. Dieser QR-Code wird bei der Ausgabe vorgezeigt.

Das System (Smartphone/Tablet) zeigt die Bestellung sowie Namen, Allergene und weitere Hinweise an, z.B. kein Schwein oder vegetarisch.

Essensausgabe mit RFID (Chip oder Chipkarte)

Jede Schülerin und jeder Schüler hat ein Identifikationsmedium in Form eines Chips oder einer Chipkarte. Dieser Chip wird auf ein Lesegerät gehalten.

Das System (Laptop/Tablet) zeigt die Bestelldaten sowie Unversträglichkeiten und weitere Sonderkost an, z.B. vegane Ernährung, Menü ohne Schwein.

QR-Codes oder Chipkarte, was ist besser?

mensa ausgabe identifizierung über verschiedene medien *Bild ist mit Hilfe von KI generiert

Beide Systeme haben Vorteile und Nachteile. Wir stellen diese gegenüber, wobei der Wechsel zwischen den Systemen oder sogar der Parallelbetrieb jederzeit möglich ist.

QR-System

  • Ohne Betriebskosten
  • Ohne Verwaltungsaufwand
  • Digital (auf Smartphone) oder als Ausdruck möglich
  • Kostenfrei bei Verlust
  • Keine Ausfallzeiten, neuer Code binnen Sekunden erstellt
  • Mitwirkung von Eltern nötig (Ausdruck der Codes)

RFID System

  • Robuster als Papier/Ausdruck
  • Sehr schnell
  • Bequeme Handhabung
  • Hardwarekosten bei Anschaffung
  • Kosten im laufdenen Betrieb
  • Aufwand und Wartezeit bei Verlust

Was passiert, wenn ein Kind keinen Code oder Chip hat?

Das Ausgabepersonal hat jederzeit die Möglichkeit, alle Bestellungen des Tages abzurufen. Dabei kann auf die Indetifikation ganz verzichtet werden oder eine alternative Identifikation, über den Schülerausweis, erfolgen.

Bei Verlust kann ein neuer QR-Code in der App selbst erzeugt werden. Bei Nutzung des RFID Systems wird ein neuer Chip, ggf. gegen Gebühr, ausgehändigt.

Was passiert, wenn keine Bestellung vorliegt?

Dass keine Bestellung vorliegt, zeigt Ihnen das System über einen Ampelcode an: Rot. In dem Fall entscheiden Sie als Mensakraft, ob Sie noch ausreichend Portionen haben und eine Ausgabe ermöglichen oder ob Sie ablehnen. Für den Fall, dass Sie ein Menü ausgeben möchten, wird Ihnen die Nachbuchungsoption angezeigt, falls der SuS berechtigt ist. Die Berechtigung kann dabei von der Erlaubnis durch Eltern abhängen oder ausreichend Guthaben voraussetzen.